Autorinnen

Passend zum Thema baten wir die Autor*innen unserer Literaturwettbewerbe und der letzten Hörgänge, Geschichten zur oder über Musik einzusenden, Erweckungserlebnisse oder Texte, in denen die Musik eine tragende Rolle spielt. Wir haben insgesamt 500 Einsendungen bekommen, von denen zwanzig ausgewählte Geschichten vorgestellt werden. Ganz subjektive, eigene Texte und Erlebnisse als Hommage an das, was Musik ist oder sein kann. Diese Geschichten werden von den Leser*innen aus unserem Programm vorgetragen. Die Autorinnen sind:

Katharina Körting hat Philosophie, Romanistik sowie Biografisches und Kreatives Schreiben studiert. Verfasst Prosa und Lyrik und lebt in Berlin. Sie singt im Kirchenchor, spielt Gitarre, schreibt Lieder. „Ich liebe es, mich von Musik auf eine Weise berühren zu lassen, die nur Musik ermöglicht. Ohne Rhythmus gäbe es kein Schreiben, und ohne den Klang, in allen Facetten, keine Literatur. „Konzert mit und ohne Mutter“ ist ein bearbeiteter Auszug aus “Mein kaputtes Heldentum“ (Marta Press Hamburg, April 2019).

Eva Maria Hux lebt in Stockholm. Sie studierte Musik, Übersetzung und Kulturmanagement, war 2008–2011 als Kulturverantwortliche an der Botschaft in Stockholm angestellt und ist heute als Konzertcellistin, Cellocoach, Übersetzerin und Produzentin tätig. Daneben schreibt sie: „Im Labyrinth des Poeten“ (2014, Latos-Verlag) „Die Hand der Mirjam“ (2018 Latos-Verlag). www.evamariahux.com

Frederike Frei, geboren 1945 in Brandenburg an der Havel, lebt in Berlin und hat sich 1976 als Schriftstellerin mit ihrer Lyrikaktion „Gedichte als Lesezeichen im BAUCHLADEN“ auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gemacht. Dauerausstellung im Literaturmuseum der Moderne in Marbach. Veranstalterin der 1. deutschen Dichterdemo (1979), Trägerin des Ringelnatz-Publikumspreises, des Botho-Strauß-Wettbewerb-Preises, Gründerin der Hamburger Literaturpost e.V. u.v.a., laut Hanser  vitalste Akteurin der Schreibbewegung. www.frederikefrei.de Veröffentlichungen: LOSGELEBT (Lyrik, Literarischer Verlag H. Braun), ICH DICH AUCH (Lyrik und Prosa, Eichborn);  UNSTERBLICH (Prosamonolog, Verlag Dölling und Galitz), ECHT HIMMEL DAS BLAU HEUTE  (Blumenlyrik, Verlag Ralf Liebe) u.v.a.

Signe Ibbeken, Schauspielerin und Autorin, schreibt und veröffentlicht Erzählungen, Lyrik und kurze Prosastücke und ist dabei immer auf der Suche nach dem, was die gewohnte Welt aus dem Takt bringt. Sei es ein Dudelsackspieler auf einem Rastplatz der A3 oder ein tiefgefrorenes Reh auf einer Lichtung wie in Ibbekens Prosadebut: „auf einer lichtung steht ein tiefgefrorenes reh“, erschienen bei PalmArtPress Berlin.

Afamia Al-Dayaa studierte klassisches Klavier und schreibt unter dem Namen Yara Lee. Nach dem Abschluss ihres Studiums an der Hochschule für Musik Trossingen zog sie nach Österreich. Derzeit studiert sie Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2018 schrieb sie mit „Als ob man sich auf hoher See befände“ ihren ersten Roman, der im Residenzverlag Wien erschien.

Silvia Berger wollte vor vielen Jahren eigentlich Sängerin werden, hat sich aber nicht getraut. Weiter ging es kreuz und quer: Studium der Malerei, Kirchenmalerei, Studium der evangelischen Theologie, späte Lehrerin und daneben, darüber, dabei immer: Schreiben! Und in Konzerte gehen.

Sabine Huttel, geboren in Wiesbaden, lernte früh Violine und Viola spielen. Sie arbeitete rund 30 Jahre lang als Lehrerin in Hamburg und NRW. Inzwischen lebt sie in Berlin und schreibt Romane und Erzählungen, zuletzt erschien ihr Roman „Ein Anderer“.  Musizieren ist ihr ebenso wichtig wie das Schreiben: Sie spielt in einem Laien-Orchester und macht viel Kammermusik.

Désirée Scheidegger, geb. 1989 in Bern (CH), Lehrerin im Bereich Primarschule und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, singt bereits seit ihrer Kindheit in Chören. Literarische Veröffentlichungen sind “Aaregeflüster” (2017, Knapp-Verlag Olten) und “Zwischen den Zweigen” (2019, vauvau-Verlag Berlin). Im Herbst 2019 erscheint ihr drittes Buch “Gelafer” (Knapp-Verlag, Olten).

Lea Ammertal, geboren in Tübingen. Autorin, Musiktheaterpädagogin, Regisseurin. Lebt und arbeitet im Nordschwarzwald. Sie erfährt und empfindet Sprache als Rhythmus und Melodie und versucht, dies in literarischer Form umzusetzen.

Antje Witzel sang von klein auf in Chören, bei Kirchenkonzerten und spielte im Düsseldorfer Jugendsymphonieorchester Bratsche. Sie ist Konferenzdolmetscherin, hat während der letzten drei Jahrzehnte auf fünf verschiedenen Kontinenten gelebt, ist mit einem Brasilianer verheiratet und Mutter von fünf Kindern einer Patchworkfamilie. Sie lebt in Japan. Ihre kleine Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit.

Aufführungszeiten der unterschiedlichen Texte im Leseplan der Schauspieler*innen.