Lagerhalle J.Fischer Erben

Kirchenstr. 88. Der junge Unternehmer Johann Fischer gründete 1885 ein kleines Fuhrgeschäft in Haidhausen, um den umliegenden Herrschaftshaushalten den Umzug zu erleichtern. Acht Jahre später spielte nur wenige Kilometer entfernt in Maxvorstadt das Kaim-Orchester – wie die Münchner Philharmoniker bis 1928 hießen – zum ersten Mal für eine große Öffentlichkeit. Seit über hundert Jahren werden hier Möbel, dort Klänge transportiert. Doch nicht nur dieselbe Geburtsstadt und die zeitliche Nähe verbinden dieses doch recht ungewöhnliche Paar, das nun zum ersten Mal aufeinandertreffen wird. Innovation und Offenheit für Neues zeichnen die Erfolgsgeschichten beider Traditionsbetriebe, die sich für den Kammermusik-Hörgang auf ein gemeinsames Experiment einlassen. Denn für einen Tag wird aus der Lagerhalle des Möbellogistik-Unternehmens J. Fischer Erben eine ‚Tonhalle‘. Dass der Konzertsaal der Philharmoniker für knapp vierzig Jahre diesen Namen trug, kann wohl kein Zufall sein.

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